Expertenforum Onlineforschung

Einladung zur Diskussionsveranstaltung
“Wie repräsentativ ist CATI noch?”

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns über Ihr Interesse an den Aktivitäten des >Expertenforum Online-Forschung< und laden Sie herzlich zu unserer Diskussionsveranstaltung “Wie repräsentativ ist CATI noch?” ein:


Anmeldung ab sofort ONLINE!


23. Oktober 2009 | Wassergasse 25, 1030 Wien

10:30 Uhr | Come 2gether
11:00 Uhr | Veranstaltungs-Beginn
13:00 Uhr | Veranstaltungs-Ende und Networking


Stichproben gelten – unter anderen Kriterien – dann als repräsentativ, wenn sie hinsichtlich der als relevant erachteten Merkmale ein unverzerrtes verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit darstellen. Jedem Element der Grundgesamtheit muss die gleiche Auswahlchance zugeordnet werden können. Mit anderen Worten, die Auswahl der ProbandInnen muss zufällig erfolgen. Soviel zur Theorie. In der Marktforschungspraxis stehen wir tagtäglich vor der Herausvorderung, diesen theoretischen Anspruch bestmöglich zu erfüllen, um auf Grund von empirisch erhobenen Daten zuverlässige Aussagen treffen zu können.

Welcher Erhebungsmethode trauen wir heute und in Zukunft zu, ein (möglichst) unverzerrtes verkleinertes Abbild der Grund- gesamtheit’ zu liefern? Laut einer aktuellen Hochrechnung des VMÖ wurden im Jahr 2008 3,75 Mio. CATI-Interviews durchgeführt, wobei im selben Zeitraum rund 960.000 CAWI-Interviews durchgeführt wurden. Nachdem die Festnetzpenetration in Österreichs Haushalten auf mittlerweile 63 Prozent gesunken ist und nur knapp die Hälfte der Mobilfunkanschlüsse in für die Marktforschung zugänglichen Verzeichnissen registriert sind, geht das ‚Expertenforum Online-Forschung’ der Frage nach, ob und wie lange CATI-Befragungen (noch) ‚repräsentativ’ sind. Die Internetpenetration der Haushalte liegt nach Daten der Statistik Austria bereits bei 70 Prozent, die Demographie der Online-User gleicht sich allmählich jener der Gesamtbevölkerung an. International erleben Online-Befragungen einen rasanten Zuwachs und sind dabei, telefonisch durchgeführten Erhebungen den Rang abzulaufen.

Welche Methode ist also die Erhebungsmethode der Zukunft und wie gewährleisten Institute unter diesen Bedingungen die Repräsentativität von Studien? Zu dieser Frage diskutieren unter der Leitung des langjährigen WWG-Generalsekretärs und Experten für Methodenvergleich Mag. Florian Keusch hochrangige VertreterInnen der Marktforschungs-Branche: Dr. Bertram Barth (Integral Marktforschung), Dr. Christian Bosch (marketmind), Mag. Elfi Ettinger (GfK), Herbert Kling (Opinions Online), Mag. Thomas Schwabl (Marketagent.com) und MMag. Robert Sobotka (TELEMARK Marketing).



DiskutantInnen

Dr. Bertram Barth

Dr. Bertram Barth studierte Psychologie und Völkerkunde und promovierte zum Thema Fernsehwirkungen. Seit 1985 als Marktforscher tätig, kam er 1992 zu INTEGRAL und ist dort seit 1996 Geschäftsführender Gesellschafter. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind Internet und Neue Kommunikationsformen – ein Thema, welches bei INTEGRAL sehr präsent ist: So führt INTEGRAL seit 1996 den Austrian Internet Monitor (AIM) durch, eine kontinuierliche Untersuchung der Internetnutzung durch österreichische Konsumenten und Unternehmen.


Dr. Christian Bosch

Dr. Christian Bosch ist Mitglied der Geschäftsleitung bei marketmind Markt- und Markenforschung. Er studierte Betriebs- wirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien, seine Themenschwerpunkte sind Customer Insight, Product & Price. Er ist Lektor für Marketing und Statistik an der WU Wien.




Mag. Elfi Ettinger

Elfi Ettinger studierte Soziologie und Ethnologie an der Universität Wien und Hamburg. Seit 1991 ist sie in der GfK Austria GmbH tätig, wo sie u.a. das CATI-Studio leitete und seit 2007 als Feldleiterin für die Teilprozesse Set up und Data Collection verantwortlich ist. Neben der Planung und Abwicklung von Studien aller Methoden, gehören insbesondere der GfK ONLINE Pool in ihren Verantwortungsbereich, ebenso zählen Sampling, Methodenberatung sowie innovative Multi- mode-Ansätze zu Ihren unmittelbaren Schwerpunktgebieten.


Herbert Kling

Herbert Kling ist Geschäftsführer von meinungsraum.at und Opinions Online Panelservice. Seit 1994 in der Marktforschung war er für zahlreiche Institute tätig. 2007 erfolgte die Gründung von meinungsraum.at, einem Full-Service-Institut. Mit März 2008 wurde ihm die Geschäftsführung der Opinions Online Panelservice GmbH übertragen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit bei Opinions Online Panelservice liegt im Aufbau eines qualitativ hochwertigen Online-Panels, das sowohl betrieblichen Marktforschern als auch Marktforschungsinstituten zur Verfügung steht.


Mag. Thomas Schwabl

Thomas Schwabl ist Gründer und Gesellschafter von Marketagent.com, einem führenden Full Service Institut für Online Markt- und Meinungsforschung. Marketagent.com, mit Sitz in Wiener Neudorf und Zürich, realisiert jährlich rund 600 Online Research Projekte und führt dazu mehr als 500.000 Web-basierte Interviews durch. Im Zentrum des Instrumentariums steht ein Online Access Panel mit mehr als 180.000 Mitgliedern (plus 100 pro Tag). Der Forschungsschwerpunkt von Marketagent.com liegt im Bereich Consumer Research mittels selbst rekrutierter Access Panels.


MMag. Robert Sobotka

Robert Sobotka studierte Psychologie und Betriebswirtschaft und ist seit 15 Jahren Geschäftsführer von TELEMARK Marketing in Wien. Sein Schwerpunkt liegt auf telefonischen Kundenbefragungen in der Finanzbranche. TELEMARK Marketing ist CATI Felddienstleister für zahlreiche österreichische Institute und veranstaltet mit dem FMVÖ den RECOMMENDER-Award für Banken/Versicherungen.



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